Bangkirai-Terrasse

Von Pergola geschützte Zwischenwelt: Die Terrasse ist das
Bindeglied zwischen Haus und Garten.
 Profil "Kent"

Das geriffelte Profil "Kent" aus Firstwood® Thermoholz
Kiefer überzeugt durch seine kräftige Farbigkeit.
 

Holzterrassen – jetzt die "grüne Stube" am Haus planen

Sie schmiegt sich ans Haus oder liegt als Sitzplatz tief hinten im Garten – die Terrasse ist im Sommer wohl der schönste "Raum" Ihres Hauses. Grund genug, diesen Freisitz genauso sorgfältig zu gestalten wie Ihre Wohnräume im Inneren.

Theorie und Praxis: Planung starten
Damit Terrassen wirklich wie ein zusätzliches Zimmer genutzt werden können, sollten Sie einige Fragen schon vor Baubeginn geklärt haben. Besonders wichtig sind diese drei Aspekte:
  • Das erste Architekten-Prinzip lautet "form follows function"! Was wollen Sie auf Ihrer Terrasse eigentlich machen? Soll es z. B. ein zusätzlicher Essplatz sein, empfiehlt sich eine Position direkt am Haus. Wichtig: Die Nähe zur Küche – kurze Wege sollten dann oberster Grundsatz sein. Erreicht auch die wärmende Morgensonne den Wunschplatz? Testen Sie die besten Plätze vorab! Tipp: Getrennte Terrassen zum Essen oder Sonnenbaden ersparen lässtiges Umräumen der Gartenmöbel.
  • Große Bäume werfen natürlich große Schatten, auch ein häufiges Problem am vorgesehenen Terrassenplatz. Wollen Sie auf der Terrasse ausgiebig sonnenbaden, ist ein sichtgeschützter Bereich im Garten ideal. Hier sollten die Sonnenstrahlen auch möglichst lange eingefangen werden können.
  • Eine Frage des Formates: Nicht zu groß und nicht zu klein sollte die Terrasse geplant werden. Auf zu kleinen Freisitzen fühlt man sich schnell eingeengt, zu große Flächen wirken leicht "tot", wollen aufwendig eingerichtet werden.
Exkurs Platzbedarf
Für einen Liegestuhl, den man mit dem Sonnenverlauf drehen möchte, sollten Sie inklusive Sonnenschirm etwa 3 m² Platz einplanen. Ein Tisch mit Stuhl für eine Person benötigt ca. 2 m² Raum, d. h. für die große "Runde" mit sechs Personen sind 12 m² nötig. Den Platzbedarf können Sie so berechnen: Die Tischlänge (+ 1 m) multiplizieren Sie mit der Summe aus Tischbreite, zwei Stuhltiefen und 2 x 50 cm Bewegungsfläche hinter den Stühlen. Liegt die Terrasse vor einer Tür, empfiehlt es sich einen Meter als Weg zu zuschlagen.

Wetterfestes Holz
TerrassenplanerDas attraktivste Material für die Terrasse? Eindeutig Holz. Ein Naturwerkstoff, fußwarm, tastsympatisch – darauf lässt sich bestens entspannen. Klassisch die Lösungen aus grün druckimprägniertem Nadelholz, naturbewusst die Variante aus naturbelassener rötlicher Lärche, besonders dauerhaft wird die Terrasse mit Harthölzern (Eiche oder das dunkle Tropenholz Bangkirai). Besonders ökologisch dagegen: das alternative schokoladenbraune "Firstwood® Thermoholz". Formstabil, heimisch, haltbar! Laub- und Nadelhölzer werden dazu chemiefrei unter Druck, Dampf und Hitze dauerhaft wetterfest gemacht. Ein innovativer Prozess tönt das Premium-Material attraktiv, trocknet die Hölzer aus und verändert deren Zellstruktur. So wird zum Beispiel lästiges Quellen und Schwinden des Holzes stark reduziert, auch finden Schädlinge keine Nahrungsgrundlage mehr. So "gebacken" wird hiesiges Holz eine ökologische Alternative zu ölhaltigen Tropenhölzern (Detail-Infos siehe auch www.thermoholz.de).

Terrastick
Neue Materialien und Verarbeitungs-
techniken machen Holzdecks haltbarer
und pflegeleichter.
Exkurs Holzdecks
 Im Prinzip unterscheiden sich die beiden gängigsten Konstruktionsweisen für Holz-Terrassen durch die Aufbauhöhe. Bei bodennahen Holzdecks ist besonders auf die Sickerfähigkeit des Untergrundes zu achten. Staunässe schadet dem Naturmaterial. Vorteil bei aufgeständerten Terrassen: Das Tragwerk im Luftraum unter der Beplankung kann stets schnell wieder abtrocknen. Bezüglich der Details berät Sie Ihr Joda®Fachhändler gerne. Im folgenden grundsätzliche Tipps zu den beiden Varianten:
  • ebenerdiges Holzdeck Aufbau von ebenerdigen Holzdecks: Auf dem Erdreich sorgt eine Schicht von ca. 25 cm grobem Kies  für das rasche Versickern von Regenwasser. Im Sandbett (10 cm) liegen Steine/Betonplatten im Abstand von 50 cm als Auflage für die Tragbalken. Die Beplankung sollte ein Gefälle von ca. 2 % haben.

  • aufgeständertes Holzdeck Aufbau aufgeständerter Terrassen: Firstwood® Thermoholz-Terrassen erhalten Sie als Systemlösung. Bis zu 220 mm(!) Höhe lassen sich mit den Komponenten ausgleichen. Ist einmal mehr gefordert: Die Fundamente müssen frostfrei gegründet werden (mind. 80 cm tief). Beständige Stützen tragen das Gerüst aus Längs- und Querbalken. Die Terrasse wird "on top" mit Massivholz-Dielen gedeckt. Stabil und dauerhaft sollten Sie die Unterkonstruktionen ausführen: Gerade bei höher gelegenen, aufgeständerten Terrassen ist eine gute Verankerung im Boden essentiell. 
Holzpflege Exkurs Holzpflege   
Auch bei einem Gefälle von 2 % (weg vom Gebäude) bleibt auf Terrassen Wasser etwas länger stehen als an vertikalen Fassaden. Das lässt sich nicht verhindern. Damit Ihr Holzdeck lange schön aussieht (rissarm, natürliche Holzfarbe) und sicher bleibt (z. B. keine Algenbildung/Rutschgefahr; kein Verspröden: Splitter), sollten Sie
a) das richtige Profil wählen (für den Wasserablauf genutete Profile sind besser als glatte Profile) und
b) die Oberfläche regelmäßig pflegen. Besonders empfehlenswert: Joda®Color-Holzpflegeöl. Biozidfrei, sorgt es für einen Abperl-Effekt.

... und jetzt: raus in den Garten. Planen! Holz lässt sich gut kombinieren – Terrasse, Sichtschutz und Möbel setzen warme Akzente. Weitere Infos finden Sie im aktuellen Joda®Holz im Garten-Katalog und bei Ihrem Joda®Fachhändler.
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