
 Moderne Holzfassade,
lasiert | | | 
 Moderne Holzfassade,
Laerche natur | | | 
 Moderne Holzfassade,
deckend gestrichen | | | 
 Rustikale Holzfassade,
unbes. Nadelholz | | | 
 Modern-style mit Holz,
Glattkantbrett | | |
| Brettspiel an der Fassade |
Außenschalungen aus Holz schützen, dämmen und verschönern
Das Gestalten mit Naturmaterialien ist "in". ... und im Ergebnis immer wieder abwechslungsreich. Holzprofile setzen besonders an der Fassade eines Wohnhauses moderne Akzente, lassen sich erfahrungsgemäß mit anderen Baustoffen sehr harmonisch kombinieren. Architekten nutzen dies seit langem, setzten den Trend, spielen mit u. a. waagerechter oder senkrechter Verlegung der vielen Profilvarianten. Das unendlich erscheinende gestalterische Potential und die einfache Handhabung überzeugt mittlerweile auch Selbermacher. Die Vollholzprofile sind leicht zu bearbeiten, somit gut für Leute, die selber anpacken. Egal ob es dann um die reine Verkleidung, um effektvolle farbliche Gestaltung oder ökonomisches Dämmen geht – ein Fassadenkleid aus Holz bietet kreative Spielräume für individuell erscheinende Verkleidungs-Lösungen.
Vielfältig in der Anwendung – einzigartig an der Hausfassade: Naturholz-Profile werten jedes Gebäude auf, dank des Nut-und Feder-Prinzipes ist eine schnelle Verlegbarkeit gewährleistet, sie bieten mit ihrer hohen Winddichtigkeit Schutz, ergeben in Kombination mit Dämmstoffen eine optimale Wärmedämmung. Das ist nicht nur im Neubau sondern auch beim sogenannten Renovieren im Bestand besonders aktuell. Entstehen am Haus immer wieder Risse, platzt der Putz weg? Kleine immer mal wieder ausgebesserte Mängel, die den Keim für weitere Schäden bilden, lassen sich elegant mit einem Holzkleid überdecken. Energiesparer bauen dabei zusätzlich eine dicke Dämmschicht ein.
Hier ein kurzer Fahrplan für die richtige Herangehensweise
- Die Unterkonstruktion Die klassische Methode: Mit dem Senkbohrer Löcher im Durchmesser des Dübels in die UK-Hölzer (sogen. Rahmenhölzer) bohren – etwa alle 80 cm. Alles im Lot? Mit Hilfe der Wasserwaage senkrecht ausrichten, Bohrlöcher auf der Wand anzeichnen. Holz entfernen, Wandlöcher bohren, Dübel einbringen, Rahmenhölzer anschrauben. Zügiger gehts, wenn die Bohrlöcher direkt durchs Holz in die Wand gebohrt werden. Dann lange Durchsteckdübel einschlagen, Schrauben eindrehen. Abstände der Rahmenhölzer: etwa 100 cm in Reihe. Der Abstand für ein waagerechtes Brettkleid sollte ca. 50 cm betragen.
- Dämmung einpassen Fassaden dämmen senkt den Wärmeverlust um rund 25 %. Wieviel Dämmung sie benötigen, ist abhängig vom Isoliermaterial und der vorhandenen Wand. Die Schicht muss umso dicker und leistungsfähiger ausfallen, je schlechter eine Wand die Heizwärme drinnen hält. Der U-Wert der Wand darf höchstens 0,24 W (m2/K) betragen (Energieberater können das berechnen). Wichtig ist immer, das die Isolierung nahtfrei (ohne Ritzen und Fugen) verlegt wird. Ansonsten würde die Wand auskühlen, eventuelles Kondensat lässt Schimmelpilz womöglich gedeihen. Eine Hinterlüftung zwischen Dämmung und Latten von 2 cm Abstand ist daher unbedingt einzuhalten. Wählen Sie die Rahmenhölzer 2 cm dicker als die Dämmung.
- Schalung annageln Die Bretter senkrecht und mit Abstand mit rostfreien Nägeln befestigen. Diese Schicht ist später nicht sichtbar, die Lücken sollten aber mit einer zweiten Brettlage überdeckt werden.
- Um die Ecke Rahmenhölzer an die Ecke platzieren und dübeln. Halten Sie einen Mindestabstand vom Dübel (1,5-fache Dübellänge) zum Rand der Ecke ein. Die Latten lassen Sie an einer Seite auskragen. Auf der anderen Seite setzten Sie ein Brett als Unterbau auf Rahmenholz und Latte dagegen.
- Fixieren der Profile Metallkrallen an der UK befestigen, sie fassen in die Nut, halten das Profilbrett. Andere Methode: Nageln. Tipp: Halten Nägel die Bretter sichtbar fest, nie das untere Brett mit fixieren. Verdeckt sitzen Nagelköpfe am besten in der Profilfeder, die Nut des oberen Bretts schiebt sich oben drüber. So vermeiden sie konstruktiv, das sich Regenwasser stauen kann.
- Hinterlüftung Zirkulierende Luft führt evtl. vorhandene Feuchtigkeit rasch weg von der Fassade. Zum Schutz vor Insekten empfiehlt sich zur Abdeckung ein Lochprofil oder feine Gitter aus Metall oder Kunststoff. Die versperren Insekten und Mäusen unten und oben den Weg hinter das neue Fassadenkleid.
- Holzschutz konstruktiv Feuchtigkeit soll stets schnell wegrinnen können. Daher sind senkrecht montierten Bretter ideal. Tipp: die Bretter unten anschrägen, so sitzt die längere Kante außen und lässt Wasser abtropfen. Empfehlenswert sind Kesseldruck-imprägnierte Hölzer
So einfach geht's also. Noch Fragen? Ihr Joda®Fachhändler berät Sie gern. Lassen Sie sich in einer der Ausstellungen inspirieren. Den nächsten Joda®Fachhändler finden Sie hier. |
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